Aus Plastik werde Gold – mit dem 3D-Druck Geld verdienen

mit dem 3D Drucker Geld verdienenDer 3D-Druck ist eindeutig eine Wachstumsbranche. Und wie in jeder Wachstumsbranche finden sich schnell kreative Köpfe, welche mit einer guten Idee viel Geld machen. Das hat sich auch im 3D-Druck gezeigt. Wie sieht es aber mit privaten Anwendern bzw. Hobbybesitzern aus? Gibt es auch hier die Möglichkeit, den 3D-Drucker als Einnahmequelle zu nutzen? Im Folgenden möchten wir Ihnen einige Möglichkeiten vorstellen, mit den eigenen 3D-Druckern bzw. 3D-Designs Geld zu verdienen.

Online-Plattform für Besitzer von 3D-Druckern

Im Internet existieren mehrere Plattformen, welche private Besitzer von 3D-Druckern und Dienstleistungs-Interessenten zusammenführen.

Ein Amsterdamer Unternehmen hat z.B. vor etwa einem Jahr eine Online-Plattform geschaffen, über die sich jeder Besitzer eines 3D-Druckers weltweit anmelden kann, um gegen eine Gebühr sein Gerät zur Verfügung zu stellen. 3D Hubs – so der Name des Unternehmens – gibt an, dass mittlerweile rund 1.500 3D-Drucker angemeldet sind. Neben der Möglichkeit, den Service eines beliebigen 3D-Anbieters zu nutzen, gibt es bei 3D Hubs auch die Möglichkeit, seine Druckprojekte vorzustellen.

Jeder 3D-Besitzer legt die Kosten für den Druck selbst fest. Auf diesen Preis schlägt 3D Hubs 15 Prozent Servicegebühr auf. In der Regel gibt es einen Basispreis, der für jeden Kubikzentimeter mehr Materialverbrauch entsprechend angepasst wird.

Die eigenen 3D-Erzeugnisse anbieten

Wer seine eigenen im dreidimensionalen Verfahren hergestellten Produkte oder 3D-Druckvorlagen gewinnbringend an den Mann oder die Frau bringen möchte, findet dafür ebenfalls geeignete Plattformen im Netz. Das ist unter anderem auf der deutschen Seite Trinckle möglich.

Trinckle bietet Kreativen eine gute Möglichkeit, ihre Designs zu präsentieren. Hier gibt es nicht nur einen Marktplatz, auf dem diese käuflich zu erwerben sind, sondern auch eine große Online-Community, die sich zu allen Themen rund den 3D-Druck austauscht.

Ein kleiner Blick in die Zukunft

Noch ist die Technik des 3D-Drucks relativ teuer. Doch was ist, wenn die Drucker zum Alltagsgegenstand werden und fast in jedem Haushalt zu finden sind? Momentan mag die Bedienung noch zu komplex, die Programmierung noch zu kompliziert für den normalen Nutzer sein. In den kommenden Jahrzehnten dürfte sich hier jedoch ein Wandel vollziehen, was wiederum mit einem Wechsel der Geschäftsfelder verbunden wäre.

Ein mögliches Szenario hat die Physikerin Marlene Vogel von der Freien Universität Berlin beschrieben. Ihrer Meinung nach könnte sich der Markt ähnlich entwickeln wie beim Fotodruck. Bei einfachen Objekten nutzt man den heimischen 3D-Drucker, für anspruchsvolle Objekte den professionellen Anbieter mit der entsprechend hochwertigeren Technik.

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