Bessere Druckergebnisse beim Foliendruck

Folien für Präsentationen, Etiketten und mehrOb Sie Folien für einen Vortrag bedrucken möchten oder Selbstklebeetiketten benötigen – sicherlich möchten Sie ein genauso optimales Ergebnis erzielen wie beim Druck auf herkömmlichem Papier. Dabei spielt zum einen die Wahl des richtigen Folienpapiers eine Rolle, aber auch der Umgang mit der Folie selbst.

Tintenstrahldrucker oder Laserstrahldrucker?

Grundsätzlich ist das Bedrucken von Folien sowohl mit einem Laserdrucker als auch mit einem Tintenstrahldrucker möglich. Sie müssen aber unbedingt darauf achten, für das Laserdruck-Modell spezielle Folien zu verwenden, die die hohen Temperaturen vertragen. Dennoch werden Sie mit einem Tintenstrahldrucker bessere, hochwertigere Druckergebnisse erzielen.

Für Tintenstrahldrucker geeignete Folien müssen eine spezielle Beschichtung besitzen, die die Tinte aufnehmen kann. Denken Sie außerdem daran, dass Sie im Druckdialog das Medium „Folie“ auswählen. Das reduziert den Farbauftrag und macht das Bild etwas heller, sodass es z.B. bei der Projektion wie ein Druck auf einem weißen Blatt erscheint.

Folien bedrucken – so erhalten Sie optimale Druckergebnisse

Im Folgenden gehen wir die einzelnen Schritte beim Foliendruck durch und zeigen, worauf Sie achten müssen, um optimale Ergebnisse zu erhalten.

1. Folie richtig einlegen

Haben Sie die richtige Druckerfolie für Ihren Drucker gefunden, z.B. die Canon Overheadfolie, geht es an das korrekte Einlegen der Folie, denn schon hier machen einige Nutzer Fehler. Achten Sie darauf, die Folie nur am Rand anzufassen. Durch die Finger gelangt immer etwas Hautfett auf die berührten Stellen. An diesen Stellen haftet die Farbe schlechter.

Legen Sie am besten immer nur einzelne Seiten in den Drucker. Die Folien können sich statisch aufladen, wodurch mehrere Blätter fest aneinander hängen können, was beim Einzug zu Problemen führt.

2. Richtige Seite zum Bedrucken wählen

Bedruckbare Folien für den Tintenstrahldrucker lassen sich in der Regel nur auf einer Seite bedrucken, nämlich auf der mit einer bestimmten Beschichtung überzogenen Seite. Welche Seite bedruckbar ist, zeigt in der Regel eine kleine fehlende Ecke an, die sich oben rechts bzw. unten links befindet. Gibt es keine derartige Markierung, liegt die bedruckbare Seite nach oben gerichtet in der Verpackung.

Bei Laserfolien können Sie normalerweise beide Seiten bedrucken. Ausnahmen sind auf den Verpackungen gekennzeichnet.

3. Nach dem Drucken trocknen lassen

Folien, die mit einem Tintenstrahldrucker bedruckt wurden, benötigen einige Minuten zum Trocknen. Am besten legen Sie die Folien einzeln aus, um den Trocknungsprozess zu beschleunigen.

4. Folien vor Feuchtigkeit schützen

Feuchtigkeit kann sich nachteilig auf das Druckbild auswirken. Daher muss die Oberfläche von Folien absolut trocken sein. Optimal sind Lagerungstemperaturen um 20 Grad, die Luftfeuchte sollte 50 Prozent nicht übersteigen. Sie können die Folien natürlich auch in einem kühlen bzw. wärmeren Raum und bei abweichender Luftfeuchtigkeit lagern. Dann sollten Sie aber daran denken, die benötigten Blätter mindestens 24 Stunden vor dem Druck in den Raum mit dem Drucker zu legen, damit sie sich dem Raumklima anpassen können.