Cebit 2015 – Neuheiten aus dem Druckbereich

3D-Drucker auf der CeBIT

Es vergeht kaum eine Woche ohne neue sensationelle Produkte aus dem 3D Drucker. Deshalb stehen diese Geräte bei der diesjährigen CeBIT vom 16. bis 20. März natürlich wieder im Mittelpunkt. Wir haben schon mal einen Blick auf die Aussteller und deren Neuheiten geworfen.

 

Vom Hausgebrauch bis zu Hightech

Die Preise für 3D-Drucker sind im letzten Jahr deutlich nach unten gegangen. Damit sind viele Modelle auch für den Otto-Normalverbraucher erschwinglich geworden. Auf der in wenigen Tagen startenden CeBIT werden 3D-Drucker sowohl für den Privatanwender als auch für den professionellen Einsatz gezeigt. Eines zeigt sich jedoch über alle Modelle hinweg: Sie besitzen eine wesentlich bessere Auflösung, so dass die entstehenden Produkte immer bessere Details zeigen. Doch auch in der Größe der 3D-Produkte hat sich seit der letzten CeBIT einiges getan.

Formlabs sorgt für großen Wirbel in der Druckerbranche

Besonderes Augenmerk gilt dieses Jahr sicherlich dem amerikanischen Unternehmen Formlabs. Es befindet sich in Halle 12 und präsentiert dort seinen 3D-Drucker „Form + 1“. Dieses Modell nutzt die sogenannte Stereolithographie-Technik, durch die Produkte mit gestochen scharfen Details entstehen. Verarbeitet wird das ganze mit Kunstharz.

3D-Drucker für sämtliche Anwendungen

Kisters, der in Europa führende 3D-Druck-Anbieter, ist natürlich ebenfalls auf der CeBIT vertreten und zwar in Halle 3. Dort gibt es das gesamte Spektrum von CAD-Programmen über Visualisierungen bis zu Druckern. Wer auf besonders große 3D-Ergebnisse aus ist, sollte sich in der gleichen Halle zum tschechischen Unternehmen be3D begeben. Der am Stand präsentierte Drucker kann Produkte mit Maximalmaßen von etwa 220 x 105 x 80 cm herstellen.

Aktuelle Entwicklungen von Universitäten

Auch an den Unis wird fleißig an der Weiterentwicklung im Bereich 3D-Druck geforscht. Die Universität Berlin zeigt in Halle 9 z.B. spezielle Architekturmodelle seines Spin-Offs 3YOURMIND. Auch in Sachen Prototypen für die Medizintechnik und Industriemodelle präsentiert die Berliner Uni Neuheiten auf der CeBIT.

Die Brücke zur Mobiltechnik wird von der ETH Zürich geschlagen. Ebenfalls in Halle 9 wird von der ETH eine App präsentiert, mit der sich das Smartphone als mobiler 3D-Scanner nutzen lässt. Das Smartphone wird einfach über den zu scannenden Gegenstand gehalten und schon sammeln die Kamerasensoren die Maße und Formen zum Gegenstand. Auf dem Mobilgerät befindet sich anschließend ein dreidimensionales Abbild.