Chemische Toner – Mal was Neues!

Wichtigster Faktor – Wie werden chemische Toner hergestellt?

Bereits von hier aus lässt sich alles erklären, was wichtig ist, weshalb chemische Toner so speziell sind und was sie, im Vergleich mit konventionellen Toner, in so vielerlei Hinsicht besser macht.

Man könnte chemischen Tonern auch den Namen Polymerisationstoner geben. Diese Bezeichnung beschreibt in einem Wort  ihren besonderen Herstellungsprozess, der für so viel Gutes in der späteren Verwendung verantwortlich ist. Vorstellen kann man sich die Produktion chemischer Toner wie die Herstellung eines Kosmetik- oder Pharmaprodukts. Es findet ein meist wasserbasierter Prozess statt, bei dem Moleküle nach und nach angelagert werden. Anders als bei mechanischer Produktion lässt sich so der komplette Vorgang bis zum gewünschten Endprodukt mit den entsprechend korrekten Maßen kontrollieren.

Die Tonerpartikel – Wichtigstes physikalisches Detail

Chemische Toner sind energiearm, sowohl in der Herstellung als auch in der Verwendung. Einen bedeutenden Unterschied machen in einem nächsten Schritt nach der Herstellung die Tonerpartikel selbst aus. Bestimmte physikalische Eigenschaften der einzelnen Tonerpartikel und deren Kompatibilität mit dem zugehörigen Druckwerk spielen dabei die entscheidende Rolle. Dadurch, dass chemische Toner kontrolliert hergestellt werden, sind sie form- und größengleicher als konventionelle Toner, was zur Folge hat, dass auch die Tonerpartikel eine entsprechende Homogenität aufweisen.

Energieeffizienz und gute Fixiereigenschaften

Beim Drucken geht es vor allem darum eine hohe Auflösung zu erreichen. Aber auch die Fixiertemperatur muss einer bestimmten Temperatur entsprechen, um gute Druckqualität liefern zu können. In chemischen Tonern werden diejenigen Stoffe, die beim Druck benötigt werden, eingekapselt. Außerdem werden die Ladungseigenschaften durch die speziellen Gegebenheiten der Tonerpartikel so verbessert, dass Ausdrucke von höchster Qualität das Ergebnis sind und der Tonerverbrauch sowie auch die Temperatur der Fixiereinheit sich stark reduzieren.

Schadstoffe – Zertifizierung und Gütesigel

Was das Thema Schadstoffe angeht, so schaffen die meisten anderen günstigen Toner keine Zertifizierung durch „Nordic Ecolabel“ oder den Stempel „LGA-schadstoffgeprüft“, was schon viel aussagt. Vor diesem Hintergrund ist es wirklich eine starke Leistung, dass chemische Toner jeden Emissionstest bestehen.

Beim Kauf von sowieso schon günstigen chemischen Tonern, sollte man jedoch nicht auch noch zu noch billigeren Varianten aus Fernost greifen. Das Gütesigel „LGA-schadstoffgeprüft“ wird bei diesen Billigprodukten nicht gegeben sein. Besser man greift zurück auf die Markführer im Bereich chemische Toner, CPT und Kaleidochrome. Nur so können auch Rebuilt mit der Qualität, der Schadstoffarmut und der Effizienz von Originalen mithalten.

Chemische Toner – Eine Erfolgsgeschichte mit vielen Vorteilen

HP machte zwar den Anfang, aber binnen nur weniger Jahre sind auch andere Hersteller auf den Zug aufgesprungen. Seit dieser Zeit, dem Jahr 1998, hat sich der Einsatz von chemischen Tonern in den Farblaserdruckern so sehr durchgesetzt, dass er in den Druckern aller bedeutender Hersteller von heute, nicht mehr wegzudenken ist und eine wahrliche Erfolgsgeschichte beschreibt.

Die Ergebnisse beim Drucken überzeugen in jeder Hinsicht. Hier heißt es lange nicht nur „druckt in drei Farben plus schwarz“, was für so manche Hersteller wohlgemerkt ihr bester Werbeslogan ist. Auch sparen die Laserdrucker für chemische Toner selbst einiges an Größe ein und passen so auf jeden Schreibtisch, ohne dabei an Druckleistung zu verlieren.

Daher: Chemische Toner – Mal was Neues. Umdenken lohnt sich!