Visitenkarten selbst gestalten und drucken

Visitenkarten

© haramambura – Fotolia.com

Auch in der digitalen Welt gehören Visitenkarten immer noch zum festen Repertoire von Unternehmen, und das nicht nur für die Mitarbeiter im Außendienst. Mit Hilfe kostenloser Grafikvorlagen und speziellen Visitenkarten-Gestaltern können Sie die Karten sogar selbst entwerfen und anschließend drucken.

Wir haben daher einige Tipps zur inhaltlichen Gestaltung und zu den Druckmöglichkeiten zusammengestellt.

Inspirationen für die Visitenkartengestaltung

Wenn Sie wirklich noch gar keine Idee für die Gestaltung haben, können Sie sich im Internet viele Inspirationen suchen, z.B. unter folgenden Adressen: 75 Ideen für Businesscards oder ungewöhnliche Visitenkartendesigns.

Das Design sollte sich immer an Ihrer Branche orientieren. Wenn Sie z.B. eine Finanzdienstleistung wie Steuerberatung oder Vermögensberatung anbieten, dann empfiehlt sich eine schlichte, seriöse, klar strukturierte Karte. Anders sieht es bei kreativen Berufen aus. Hier könnten Sie Ihr Angebot z.B. kreativ in die Kartenform, die Kartenstruktur oder durch Ergänzungen zur Visitenkarte einbringen.

Beachten Sie aber bei der Wahl des Hintergrunds, dass die Farben bzw. Farbkombinationen auch zu Ihrer Branche passen. Um bei der Kombination aus Farben und Mustern nicht ins Fettnäpfchen zu treten, hilft z.B. der Color Scheme Designer. Hier finden Sie harmonisch aufeinander abgestimmte Farbtöne aus dem gesamten Farbspektrum.

Vor- und Nachteile kostenloser Vorlagen

Es gibt auch vorgefertigte, kostenlose Kartenvorlagen im Netz, in denen Sie nur noch die Adressdaten eintragen müssen. Damit erhalten Sie zwar in sehr kurzer Zeit Ihre Visitenkarten, können aber auch keinen weitere Einfluss auf die Gestaltung nehmen. Häufig ist hier neben den Adressdaten auch kein Platz für weitere wichtige Punkte zu Ihrer Firma, z.B. die prägnante kurze Zusammenfassung Ihres Angebots in Form von Stichpunkten.

Zudem geht durch die Vorlagen die Individualität der Karten verloren. Und die Visitenkarte soll ja gerade Aufmerksamkeit erregen und sich von der Flut an Werbematerial positiv abheben. Besser sind hier kostenlose Programme wie z.B. SF-Visitenkarte oder der Business Card Designer Pro. Auch hier gibt es vorgefertigte Motive und Hintergründe, Sie können jedoch die Vorlagen nach Ihrem Geschmack ändern und anpassen.

Visitenkarten ausdrucken – das richtige Papier wählen

Es gibt speziell für Visitenkarten hergestellte Druckbögen, die bereits Vorperforierungen besitzen und beidseitig bedruckt werden können. Dieses Papier ist in verschiedenen Stärken und Papierqualitäten erhältlich.

Heutzutage wird für die Visitenkarten vor allem Bilderdruckpapier verwendet, das sowohl mit matter als auch mit glänzender Oberfläche erhältlich ist. Das Papier ist sehr glatt und die Farbe kann daher weniger stark in das Papier „einziehen“, sodass der Druck wesentlich schärfer erscheint. Für Visitenkarten sollte die Bilderdruckpapierstärke bei mindestens 350 g/qm liegen.

Auch strukturiertes Papier ist für Visitenkarten geeignet, vor allem wenn es um kreative Berufe geht. Schon beim Anfassen bietet sich ein ganz anderes Erlebnis, ganz zu schweigen von der edlen Optik. Dafür sind diese Papiere aber auch teurer.