Wie in Neuseeland Schüler an den 3D-Druck herangeführt werden

3D-Drucker für SchulenIn den kommenden Jahren soll die Nachfrage nach Arbeitsplätzen im Bereich 3D-Drucktechnologie rasant steigen. Das hat ein neuseeländisches Unternehmen zum Anlass genommen, bereits in den Schulen anzusetzen und die Kinder dort für die zukunftsträchtige Technologie zu begeistern.

Kostenlose 3D-Drucker für neuseeländische Schulen

Das Unternehmen Wanhao New Zealand hat es sich zur Aufgabe gemacht, Lehrer und Schüler an die 3D-Technologie heranzuführen, um besser auf die zukünftigen wirtschaftlichen Herausforderungen vorbereitet zu sein. Dafür stellt Wanhao den Schulen kostenlos 3D-Drucker zur Verfügung und bietet den Lehrern Kurse zum Umgang mit den Geräten bzw. der dazugehörigen Software an (in diesem Fall SketchUp) – ebenfalls kostenlos.

Die ersten Angebote dieser Art gibt es bereits im Auckland College, d.h., hier wird die 3D-Technologie schon in den Lehrplan integriert. Wanhao möchte das Angebot in den nächsten Monaten und Jahren immer weiter ausbauen, sodass möglichst viele Schulen in Neuseeland von diesem kostenlosen Angebot profitieren.

Bestens auf die 3D-Zukunft vorbereitet

Die Schüler sollen nicht einfach nur einen Einblick in die 3D-Technik erhalten, sondern sich möglichst auch selbst daran ausprobieren können. Ziel ist es, die Jugendlichen für dieses Thema und damit auch für die verschiedenen Arbeitsmöglichkeiten im Bereich der 3D-Industrie zu begeistern.

In den kommenden 5 Jahren sollen in Neuseeland mehr als 10.000 neue Arbeitsplätze im Zusammenhang mit dem 3D-Druck entstehenden – eine boomende Branche, die eben auch zahlreichen Nachwuchs benötigt. Und mit jeder neuen 3D-Druck-Entwicklung, mit jeder neuen Druckmethode kommen mehr Arbeitsplätze hinzu. Mit seinem Projekt schafft Wanhao New Zealand also eine gute Grundlage für die künftige erfolgreiche Entwicklung dieser Technologie.